Setting und Line-up
Im neu gestylten Vaduzer Saal performten am Samstag rund 75 Sänger:innen vom Rheinberger Chor Vaduz und Kammerchor Lindau unter Paul Faderny; dazu Sopranistin Khrystyna Korepanova und ein ad hoc Streicher-Setup mit Trompete/Perkussion. Set-Start: Ešenvalds’ «Only in Sleep» – a cappella, clean und tight; dann Barbers «Adagio for Strings».
Main Act: Arnesen
Arnesens «Requiem for Solace» (2010) mixt classic Form und moderne Vibes, mit Arc von Trauer zu Hope; der Komponist beschreibt es als Musik, die in Schmerz und Verlust Halt geben soll. Warm-precise Choral-Lines, transparente Strings, feine Grooves. Spotlight für Korepanova in «Pie Jesu» und «Not in Vain» (Text: Emily Dickinson).
Finale und Collab
Der Schlusschor «We Remember Them» markierte den Peak. Faderny: «Das Amen am Ende bewegt nicht nur mich, sondern auch die Sängerinnen und Sänger jedes Mal aufs Neue.» Langanhaltender Applaus, Zugabe: «Even when he is silent». Zur Cross-Border-Collab sagt Faderny: «Da ich beide Chöre leite, lag eine Zusammenarbeit nahe». «So konnten wir dieses besondere Werk gemeinsam erarbeiten und aufführen.» Zweite Show am Sonntag in Lindenberg (DE) mit good reception.
