Zwei Jahre nach 7. Oktober
Der Gaza-Krieg hat die regionale Balance gesprengt: Israel militärisch/strategisch gestärkt, Iran geschwächt. Regionweite Strikes; Mossad sprengte tausende Hisbollah-Funker, tötete Ismail Haniya in Teheran. Über 60’000 Tote, Gaza verwüstet. «Die grösste Verliererin ist die Zivilbevölkerung Gazas, die mit zehntausenden Toten, traumatisierten Generationen und einem zerstörten Landstrich den höchsten Tribut entrichtet hat», sagt Kristof Kleemann. Hisbollah sei «zerstört, ihre Führung ist tot». «Teheran fühlt sich machtlos gegenüber Israel und den USA», so Arash Azizi. Hamas weakened; Huthis zu weit weg.
Diplomatie, Power-plays, USA
Backlash: mehr Anerkennungen Palästinas, UN-Walkout. «Israel hat militärisch kurzfristig Erfolge erzielt, sich aber politisch und diplomatisch in eine Sackgasse manövriert.» «Teile des Westens und des Globalen Südens wenden sich ab.» «Die Gefahr liegt darin, dass Israel zunehmend nicht mehr als unverzichtbarer Partner, sondern als Hindernis für einen Friedensprozess wahrgenommen wird.» «Setzt die Regierung Netanjahu ihre Eskalationsstrategie fort, droht das Land vom Taktgeber zur Randfigur zu werden – und seine Sicherheit damit langfristig selbst zu gefährden.» Peace-Deals halten; Europa prüft Rüstungsdeals. USA: nach Katar-Angriff Entschuldigung, Schutzversprechen – potenziell deeper entangled.
