Setting und Atmosphäre
Im coolen Ambiente des Werdenberger Sees startet die Sinfonietta Vorarlberg ihren ersten Ton, noch bevor sich auf der Bühne was rührt. Die Bühne verschmilzt geschmeidig mit der Naturkulisse: See, Städtchen und Schloss Werdenberg verlängern die Grasfläche, perfekt für die Darsteller.
Premiere von Donizettis „L’Elisir d’amore“
Freitagabend rockten die Werdenberger Schloss-Festspiele mit der Premiere von Donizettis „L’Elisir d’amore“. Regisseur Simon Burkhalter entführt die Crowd ins ländliche Setting der Jahrhundertwende, vollgepackt mit Leidenschaft, Humor und Spannung.
Die Story
Nemorino, ein armer Bauer, crushes hard auf Sängerin Adina, die jedoch auf den Offizier Belcore steht. Nemorino kauft bei Quacksalber Dulcamara einen vermeintlichen Liebestrank (Spoiler: nur Rotwein), um Adina zu erobern. Ob das klappt? Und was hat Cousine Giannetta damit zu tun?
Performance und Stimmen
Chor und Ensemble liefern eine Top-Show ab. „Es ist einfach schön, wenn so viele Figuren auf der Bühne stehen,“ so Burkhalter. Besonders Manuel König als Nemorino begeistert mit seiner Präsenz und Stimme. Auch Rebekka Maeder als Adina und Erich Bieri als Dulcamara liefern ab. Die Gewitterszene bringt extra Drama, aber zum Glück bleibt’s trocken.
Kreative Umsetzung
Burkhalter setzt auf eine deutsche Übersetzung, die das Publikum easy folgen lässt. Italienische Arien bleiben erhalten und sorgen für Gänsehaut. Das Tanzensemble bringt Spaß und Farbe ins Spiel, und die Kostüme von Kerstin Resch-Köck sind der Hammer.
Fazit
Die Premiere ist ein voller Erfolg, gefeiert mit minutenlangem Applaus und Standing Ovations. „Der Liebestrank“ läuft noch bis 17. August in Werdenberg. Tickets sind online erhältlich.
