Der geile Sound der Bratsche in allen Details, dudes

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„Bratsche rockt die Bühne“

Die Bratsche, oder Viola, ist so ein bisschen das unscheinbare Kind der Musikwelt. Nicht so flashy wie die Violine, eher so der back-up bro, verstehst du? Aber am Sonntagvormittag hat Maximilian Eisenhut der Viola einen raren Solo-Auftritt gegönnt, mit Leon Müller am Klavier.

„Musikalische Challenges“

Maestro Graziano Mendozzi hat’s in seiner Begrüssungsrede schon gesagt: Bei solchen „ungewöhnlichen“ Soloinstrumenten ist die Stückauswahl echt eine Challenge. Deshalb mussten sie oft auf adaptierte Stücke zurückgreifen, aber hey, no problemo, mit Bach, Schostakowitsch und Schumann waren einige Big Names am Start.

„Vom Musikkid zum Star“

Eisenhut kommt aus einer Musikerfamilie und hat schon früh die Viola und das Klavier gerockt. Er hat schon einige Wettbewerbe und Studien hinter sich und war schon 2018 beim Podium zu Gast.

„Klassik meets Coolness“

Ohne viel Bla Bla haben die beiden jungen Herren die Bühne gerockt, mit Bachs Sonate II in a-Moll für Violine solo und Carl Maria von Webers „Andante e Rondo ungarese“. Eisenhut hat der Bratsche einen warmen Klang gegeben und auch beim schnellen Tempo haben sie die Kontrolle behalten.

„Local Hero und Old School Virtuose“

Mit einem Werk des Liechtensteiner Komponisten Josef Gabriel Rheinbergers und der Elegie für Viola und Klavier von Henri Vieuxtemps ging es weiter. Und zum Finale gab es Robert Schumanns „Märchenbilder“. Der Applaus war ihnen sicher und zum Muttertag gab es nochmals Rheinbergers „Abendlied“ als Zugabe. Voll sweet, oder?

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