Der Ernstfall wartet nicht auf uns und zieht einfach durch

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(Bild: Sandro Eberle ist diplomierter Rettungssanitäter und leitet das Projekt SEG MANV.)

Projektstatus und Timeline

Das LRK baut mit der «SEG MANV FL» ein neues Rescue-Upgrade für Grossereignisse. Der Start hat sich wegen Nachtragskredit und Subventionsgesetz leicht verschoben, laut Sandro Eberle gilt jetzt: «Seit die notwendigen Entscheide des Landtags getroffen wurden, liegen wir voll im Zeitplan. Ende 2027 sollten wir vollumfänglich einsatzbereit sein.» Insgesamt sind 1,809 Millionen Franken Budget geplant, der Betrieb soll jährlich rund 252 000 Franken kosten.

Gear und Struktur

Fokus zuerst auf Hardware: Neben dem Einsatzleitfahrzeug wurden drei weitere Fahrzeuge für Logistik, Patientenversorgung und Crew-Transport bestellt, lieferbereit bis Anfang 2027. Parallel laufen Teilprojekte zu Material, Branding, interner Organisation und Kooperation mit Samariter, KIT, Feuerwehr und Polizei – hier wirken 25 Freiwillige mit.

Recruiting und Skills

Ab sofort läuft eine Social-Media-Kampagne für Volunteers. Gesucht werden rund 50 Einsatzkräfte mit Mix aus C1-Driver-Skills, Tech-, Medical- und IT-/Strategy-Kompetenz. Info-Sessions finden von April bis Juni 2026 jeweils 19–20 Uhr beim Amt für Bevölkerungsschutz in Vaduz statt, Anmeldung via roteskreuz.li/seg.

Cross-Border Support

Eberle hält fest, dass Liechtenstein trotz SEG weiterhin auf Nachbarländer setzt: «Was sich jedoch ändert: Wir können mit der SEG-MANV künftig auch unseren Nachbarn Unterstützung anbieten.»

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