VwbP wieder online – aber low key
Nach dem Cyberangriff vom 30. Juli 2026 startet das Verzeichnis der wirtschaftlich berechtigten Personen von Rechtsträgern (VwbP) am Montag, 5. Oktober, im eingeschränkten Betrieb. Die entdeckten Schwachstellen seien behoben, teilt die Regierung mit.
Zugang nur mit Real-Life-Check
Der Zugang funktioniert vorerst nur nach persönlicher Identifikation im Dienstleistungszentrum Giessen in Vaduz. Nötig sind gültiger Pass oder Identitätskarte; genutzt wird das alternative Anmeldeverfahren für E-Government-Dienste. Der technische Funktionsumfang bleibt reduziert. Gesetzliche Fristen bleiben sistiert, falls sie wegen der Einschränkungen nicht eingehalten werden können.
Daten offenbar unversehrt
Der Backup-Abgleich bestätigt laut Regierung die Datenintegrität: Die VwbP-Daten wurden durch den Angriff nicht verändert. Ermittlungen laufen weiter, Hinweise auf eine Veröffentlichung gestohlener Daten gibt es bisher nicht.
Staatssysteme wieder am Start
Vorübergehend abgeschaltete staatliche Systeme sind nach Sicherheitschecks wieder in Betrieb. Für einzelne Anwendungen ist neu eine eID-Anmeldung nötig. Eine externe, unabhängige Aufarbeitung des Cyberangriffs ist in Planung.
