Pächterwechsel auf Gafadura
Silke und Thomas Tschiggfrei beenden nach sechs Jahren ihre Zeit als Pächterpaar der Gafadurahütte. Die Suche nach einer Nachfolge läuft bereits. Grund für den Exit ist der dauerhafte Personalmangel: Küche und Service mussten zeitweise zu zweit gestemmt werden.
Personal-Game zu tough
«Wir haben es uns nicht leicht gemacht», sagt Silke Tschiggfrei. Bewerbungen für den Service habe es zwar gegeben, doch «Manchen wurde es bereits nach wenigen Tagen zu streng». Der Hüttenalltag auf 1428 Metern bedeutet Early-Bird-Frühstück, Hochbetrieb und lange Arbeitstage statt entspanntem Berg-Feeling.
Neues Kapitel nach Saisonende
Die verbleibenden «sechs, sieben Wochen bis Saisonende» wolle das Paar noch geniessen. Rückblickend sei es eine «wunderschöne Zeit»: «Ich bereue keinen einzigen Moment». Besonders prägend sei «Alles.» Dennoch gilt: «Es ist definitiv Zeit für ein neues Kapitel».
Nach Saisonende im Oktober stehen Ferien an. «Danach schauen wir weiter». Die Gafadurahütte bleibt bis 11. Oktober geöffnet; abgeschlossen wird die Saison mit der «Ustrinkete».
