Landtag Shutdown und die Afterparty
Yo, dieser Dezemberlandtag, echt ein unikates Zeremoniell weltweit. Das Parlament wird durch ein fürstliches Schreiben geclosed und der Landtag ist wie gelöscht. An seiner Stelle kommt der „Landesausschuss“ – eher ein fancy Gremium zur Zierde als ein echt nützlicher Ausschuss. Aber hey, der Landtagspräsident und der Regierungschef nutzen die Chance, ihre zwei Cents abzugeben.
Landtagspräsident Frick und seine Highlights
Landtagspräsident Albert Frick war echt busy, mit 250 Traktanden in diesem Jahr. Er kommentierte, „Das hat uns allen eine intensive Auseinandersetzung mit Sachfragen und auch grosses zeitliches Engagement abverlangt“. Sein persönlicher high moment? Die Feierlichkeiten zu 100 Jahren Zollvertrag mit der Schweiz. „Gerne denke ich an unseren gemeinsamen Besuch bei der Vereinigten Bundesversammlung in Bern auf Einladung des Schweizer Parlamentes zurück.“ Er kündigte auch die Wiedereinführung des Heiliggeistamts für die Landtagseröffnung 2024 an, trotz der Absage in diesem Jahr wegen der „Ehe für alle“ Motion.
Regierungschef Risch dankt und blickt voraus
Regierungschef Daniel Risch, gab props an den Landtag für die Zusammenarbeit, „Ihr Einsatz ist gleichzeitig auch Basis, damit unser Land auch in Krisen und schwierigen Situationen funktioniert.“ Er stellte auch klar, dass in Liechtenstein – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – stabile Verhältnisse und eine vertrauensvolle Kultur vorherrschen. Risch gab auch einen Ausblick auf das kommende Jahr, in welchem mehrere Urnengänge anstehen. „Als Demokrat ist es grossartig, wenn Abstimmungen anstehen und ein Wettkampf um die besseren Argumente stattfindet. Liechtenstein… ist damit auch definitiv kein Land mit einer Verbotskultur – vielmehr eines mit einer Mitbestimmungskultur.“ Er hofft auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit im letzten Jahr der Legislatur.
