Cyber-Heist im VwbP
Im staatlichen Register der wirtschaftlich Berechtigten (VwbP) wurden Daten von rund 31’000 Rechtsträgern abgegriffen – inklusive Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnsitzstaat und Staatsangehörigkeit. Laut Ministerium sind die Einträge «direkt mit den jeweiligen Rechtsträgern verknüpft», gleichzeitig wird betont, dass «keinerlei Finanzdaten» im System liegen. Kundengelder und Bankensysteme gelten als safe, der Bankenverband hatte dies bereits unterstrichen.
Hacking-Style und IT-Setup
Der Angriff lief «nicht um einen klassischen Massendownload», sondern über viele «Einzelabfragen» in mehreren Stunden, sodass «kein automatischer Alarm» auslöste, erklärte Fabian Schmid vom Amt für Informatik. Die Software stammt von einem «renommierten Anbieter», der «ausgezeichnete Arbeit» leiste, Server stehen in Liechtenstein, mit Wartungszugriff für «eine einzige Person».
Image-Damage und Compliance-Vibe
Der Bankenverband nennt den Umfang «erheblich» und warnt vor Verharmlosung. Regierungschefin Brigitte Haas wertet den Hack als Attacke auf internationale Compliance-Standards; Liechtenstein bleibe ein sauber regulierter Finanzplatz. Betroffene werden über die Rechtsträger informiert, um keine zusätzlichen Adressdaten zu sammeln. Eine neue Info-Stelle ist ab 4. August 2026, 16 Uhr, via +423 232 90 00 und vwbpfragen@llv.li erreichbar.
