Das war’s mit der Ära

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Nach zwei sehr anstrengenden Sommern im Freibad wird es Thomas Kroll künftig ruhiger angehen. (Bild: Nils Vollmar)

Abschied nach 17 Jahren

Thomas Kroll, der OG-Bademeister vom Freibad Rheinau in Buchs, hängt nach 17 Jahren seine Badekappe an den Nagel. Am 8. September ist sein letzter Tag. Seit 2008 hat er das Freibad auf Vordermann gebracht, vom Chaos zu klaren Strukturen. Der Pool wurde sogar umgebaut. Er erinnert sich an die wilden Zeiten mit Oberstufenschülern und nostalgische Momente, als ehemalige Teenies mit ihren eigenen Kids zurückkamen.

Stress und Rekordjahre

Die letzten zwei Jahre waren tough: Rekordbesucherzahlen und Vollgas im Job. Auch sein Nebenjob als Hauswart im Asylwesen war stressig, besonders seit dem Ukraine-Krieg. Das alles führte zu einem Aha-Moment, als seine Partnerin einen Schlaganfall erlitt. Jetzt will er mehr Quality-Time mit ihr und den Sommer genießen, ohne ständig im Freibad zu sein.

Neue Perspektiven

Im Sozialamt wartet auf ihn eine geregelte Fünf-Tage-Woche. Mehr Freizeit und weniger Lärm – im Freibad war es oft lauter als 90 Dezibel! Wandern ist sein neues Ding, und endlich hat er den Margelchopf erklommen. Trotz seines Abschieds bleibt er der Community verbunden. Die Stammgäste haben ihm in schweren Zeiten beigestanden, und er wird weiterhin in Buchs erkannt und geschätzt.

Mehr Lebensqualität

Die letzte Saison startet holprig mit Regen, aber Kroll bleibt positiv. Ab Oktober widmet er sich vollzeit dem Hauswart-Job und dem Asylwesen. Mehr Lebensqualität und keine Schichten mehr – das ist der Plan.

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