Opening Banger mit Bernstein
Das Sinfonieorchester Liechtenstein (SOL) hat mit Leonard Bernsteins “Candide-Ouvertüre” unter Sebastian Lang-Lessing direkt das Level gehoben. Die Kombo zündete ein Klangfeuerwerk, voll von smoothen Streicher-Vibes und fetten Bläser-Parts – Sound on point, von leise bis laut, alles dabei.
Gershwin-Power und Jazz-Vibes
Next up: Gershwins Klavierkonzert in F-Dur, delivered vom Frank Dupree Trio. Frank Dupree am Piano, Jakob Krupp am Bass und Obi Jenne am Drums mischten Klassik mit krassen Jazz-Elementen. “Schon die ersten Takte des als Meilenstein der amerikanischen Musikgeschichte geltenden Werks zeigte, dass dies kein gewöhnliches Klassikstück war.” Das Orchester switchte easy zwischen dreamy und swingend, manchmal fast wie in nem US-Jazzclub oder Hollywood-Blockbuster.
Artwalk mit Mussorgski
Nach der Pause gab’s “Bilder einer Ausstellung” von Mussorgski/Ravel. Die Soundreise durch die “Galerie” startete chillig, wurde mit düsteren Beats spooky, dann wieder cute bei den “spielenden Kindern”. Spezial: “Mit einer in Liechtenstein uraufgeführten neuen, herrschaftlichen Promenade leitete das SOL vom sechsten zum siebten Satz über.” Am Ende: Standing Ovations nach epischem Finale mit Glocken und Drums.
