Das riesige Baustellen-Puzzle: Die Koordination laeuft meistens undercover

1 Min Read
(Bild: Martin Schierscher

Struggle im Beton-Dschungel

Liechtensteins Strassen sind seit zwei Jahren basically Dauer-Baustelle. Grund laut ATG-Chef Martin Schierscher: ultra wenig Platz, riesen To-do-Liste. «Schon in der Planungsphase müssen oft erhebliche Kompromisse eingegangen werden.» Viele Projekte werden verkleinert oder ganz gekillt, weil Land fehlt oder Timings nicht aufgehen.

Hightech-Planning statt Chaos

Mit Geodatenportal und dem Tool «Traff-X» werden Baustellen wie ein 4D-Puzzle geplant. Wichtig ist nicht, wie viele Bagger gleichzeitig rumstehen, sondern wie stark der Traffic leidet. Leitmotto: «Nicht Baustellen minimieren – sondern Beeinträchtigungen gering halten.» Kleine Jobs laufen im Schatten von grossen, Night- und Weekend-Work inklusive.

Murphy fährt mit

Trotz Masterplan crasht manchmal Murphys Gesetz rein: «Unvorhergesehenes kann eintreten – ganz im Sinne von Murphys Gesetz.» Wetter, Lieferprobleme oder Personal-Shortage können das Setup spontan zerschießen. Die «Öffentlichkeit nimmt meist nur das Endergebnis wahr.»

Roadmap 2026–2028

Für 2026 sind nach den Bahnübergangs-Sperren keine neuen Mega-Blocker geplant, mehrere Projekte laufen mit zweispuriger Führung. 2027 kommen grössere Sites in Triesen, Triesenberg, Vaduz und Mauren. Fixpunkt 2028: «Fixpunkt für Planung 2028: Instandsetzung der Rheinbrücke Sevelen-Vaduz.» Finanzierung via Landtag bleibt der entscheidende Gamechanger.

Zum Originalartikel

Leave a comment