Das Liemudrun-Hindernis betrifft only den Schutz der Natur

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Veto gegen Kanal-Obstacle

Der «Bank Frick Liemudrun» lief fünfmal; ein Posten führte stets in den Liechtensteiner Binnenkanal. Für Ausgabe sechs holten die Organisatoren erneut Feedback von LGU, Jägern und Fischern ein – Ergebnis: Veto. «Wir hatten auch in den ersten Jahren nie ein gutes Gefühl dabei, die LGU war von Anfang an dagegen. Trotzdem liess man sich überreden. Das war ein Fehler», so Rainer Kühnis.

Schutz statt Splash

Der Event ist gewachsen; die Nature-Load ist nicht mehr tragbar. «Wir sind nicht gegen den Event, wir haben selber Freunde und Kollegen, die daran teilnehmen. Aber wir müssen in unserer Funktion die Natur schützen. Der Sportevent kann genauso Spass machen wie bisher, nur sollten die natürlichen Gewässer wie es dies bei ähnlichen Veranstaltungen in der Schweiz der Fall ist, geschützt werden», erklärt Kühnis. Der seit 2019 für rund 250’000 Franken renaturierte Abschnitt ist Habitat der geschützten Äsche; dort würden rund 1200 Teilnehmende ins Wasser gehen. Sonnencremes, Schminke und Kunstfaser-Rückstände sind Ewigkeitschemikalien und machen Fische krank; die Forschung steht am Anfang. Gesetze (EU, Berner Konvention) untersagen Störungen; Watfischerei ist verboten. Als Alternative gilt der belastete, fischarme Rhein.

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