Focus on Final und League Grind
Im Cupfinal zwischen FC Vaduz und USV Eschen/Mauren läuft ein echter Multitasking-Mode. USV-Coach Patrick Winkler bleibt classic: «Wir schauen von Spiel zu Spiel», während FCV-Trainer Marc Schneider klarstellt: «Der Fokus liegt im Moment nur auf dem Cup, das haben wir heute mit dem Team angeschaut». Parallel kämpft Vaduz um den vierten Aufstieg in die Super League und wichtige Cash-Points durch internationalen Fussball, Eschen/Mauren dagegen mit fünf Punkten Polster um den Ligaerhalt.
Timing-Struggle und Kader-Status
Der 5. Mai als Spieltermin sorgt für Fragezeichen. LFV-Sprecher Florian Hepberger: «Es war in diesem Jahr eine grosse Herausforderung einen Termin zu finden – aufgrund von englischen Wochen. Am liebsten hätten wir an einem Feiertag oder am Tag davor gespielt. Es blieb aber nur dieser 5. Mai». Verletzungsliste: Beim USV ist Seifert fraglich, beim FCV fehlen Simani (gesperrt), Berisha und Oehri verletzt, Mack und Schaffran fraglich. Cup-Mode im Tor: Captain Benjamin Büchel startet.
Cup-Vibes und Underdog-Storys
Winkler droppt seine Wil-2004-Legende: «Niemand hat es damals erwartet. Wir haben im Halbfinale St.Gallen mit 2:1 und dann im Finale GC mit 3:2 geschlagen. Für die Karriere war dies ein fantastisches Erlebnis – solche Geschichten schreibt der Cup. Diese Erlebnisse versuche ich dem Team für das Spiel gegen Vaduz mitzugeben». Schneider bleibt real: «Rotieren ist kein grosses Thema. Wir sind Favorit, aber wir wissen auch wie schwierig solche Spiele sind. Man hat in der Schweiz gesehen, was unterklassige Teams leisten können. Stade Lausanne steht im Cupfinale».
Für Büchel und Schneider ist der Titel zugleich Ticket Richtung Conference League – mit der FCV-Gruppenphase als Benchmark, weshalb «der FCV am Dienstag siegreich vom Platz» müsse.
