Crisis-Help: Das KIT ist am Start

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Es ist sehr selten – doch bei manchen Menschen löst eine Impfung eine extreme Reaktion aus. (Bild: Lauren Shear)

Boom der Notfallhilfe

In der Schweiz steigt der Bedarf an Kriseninterventionen massiv. Vanessa Schafhauser-Kindle erklärt, dass sich besonders im Bereich psychosozialer Krisen wie Familienkonflikten und Suizidankündigungen, die Einsätze häufen. Das Kriseninterventionsteam (KIT) ist jederzeit abrufbereit und agiert blitzschnell. Sie stabilisieren Situationen mit dem Safer-Modell, das Ressourcen aktiviert und Kommunikation fördert. Einsätze dauern meist zwei bis drei Stunden, um die „Erste Hilfe für die Seele“ zu leisten. Schafhauser-Kindle stellt klar: „Wir sind nicht dazu da, eine Krise zu lösen, sondern den Betroffenen zu helfen, die ersten Schritte in der Bewältigung zu gehen.“

Kit im Einsatz

KIT hilft bei extremen psychischen Belastungen, von plötzlichen Todesfällen bis zu Suizidversuchen. Diese Einsätze sind oft emotional herausfordernd. Schafhauser-Kindle betont: „Die Arbeit im KIT ist kein einfacher Job.“ Die Teammitglieder müssen sowohl fachlich als auch persönlich reif sein.

Teamgeist und Belastung

Die Arbeit im KIT verlangt viel, besonders bei Fällen mit Kindern oder Suiziden. Um das eigene Wohl zu schützen, setzt das Team auf Reflexion und Supervision. Dennoch ist die Arbeit „eine der bereicherndsten“, die es gibt. Der Zusammenhalt im Team und der positive Einfluss auf Betroffene sind der Lohn für den Einsatz.

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