Crazy Art-Vibes im Küefer-Martis-Huus, echt mal was anderes!

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Die Ausstellung „Mensch und Mythos“ pimpt das Küefer-Martis-Huus mal wieder richtig auf. Die Artworks von Heinz P. Nitzsche und Günther Blenke sind wie ein Deep Dive in die Welt des Ichs und des Wir. Durch ihre unterschiedlichen Styles und die Komplexität ihrer Werke wird klar, wie vielfältig die menschliche Experience ist und wie wir alle miteinander connected sind.

Mythen sind mehr als nur Stories

„Mythen sind lebendige Diskurse, die unsere Wahrnehmung formen, unser Handeln leiten und das Wesen unserer gemeinsamen Realität beeinflussen“, so Nitzsche im Exhibition-Text. Er fordert uns alle auf, Differences zu akzeptieren und nicht zu löschen und „die einzigartige Melodie zu feiern, die jede Stimme in die Symphonie der Menschheit einbringt“. Die Werke der beiden Artists könnten nicht unterschiedlicher sein und formen so ein mega spannendes Spielfeld.

Realistischer Phantast und Maker von Undingen

Günther Blenke, Künstler und Schlossermeister aus Hohenems, bezeichnet sich selbst als „realistischer Phantast und Verursacher von Undingen“. Seine Metallobjekte zeigen seine Experimentierfreude, wirken spontan und random, sind aber mega durchdacht und zeigen seine intensive Auseinandersetzung mit der griechischen Mythologie. „Es geht immer um die Einzelnen, die Freude und das Tun“, so Blenkes Standpunkt. Besonders die Joy und der Humor in seinen Werken sind einfach ansteckend.

Menschlichkeit im Fokus

Auf der anderen Seite, fokussiert sich Heinz P. Nitzsche auf den Mensch an sich und seine Position in der Gesellschaft. „Früher als Architekt war es meine Aufgabe, um den Menschen herum zu arbeiten, heute stehen die Menschen im Mittelpunkt“, so der Künstler. Seine figurative Art und seine Bilder zeigen gesellschaftliche Dynamiken und persönliche Emotionen. „Wir Menschen sind soziale Wesen. Unser eigenes Bild als Person formt sich erst in der Beziehung zu einem Gegenüber“, so Nitzsches Position. In seinem Update der mythologischen Figur Sisyphos, sind es mehrere Menschen, die gemeinsam einen Stein nach oben rollen.

Special Features der Ausstellung

Zusätzlich zur Ausstellung gibt es ein cooles Rahmenprogramm, zu dem auch Talks mit den beiden Künstlern und ein Vortrag zum Thema „Mythos“ von Gert Gschwendtner gehören. Den krönenden Abschluss bildet die Finissage am 3. März, bei der das Trio Gleichklang lit-musikalische Beiträge zum Besten gibt. (khm)

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