Coop nutzt jetzt auch KI zum Überwachen

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(Bild: CHRISTIAN BEUTLER)

Hightech-Scanner im Supermarkt

In der Schweiz fallen in Coop-Filialen neue Self-Check-Automaten mit KI-Kameras auf. Sie melden verdächtiges Verhalten direkt ans Personal, was einige Bedenken in Sachen Datenschutz aufwirft. Caspar Frey von Coop betont, dass die Kameras nur den Kassenbereich überwachen und keine Gesichtserkennung nutzen. Auch biometrische Daten bleiben außen vor, und die Stichproben bei Transaktionen laufen randomisiert.

Migros und der Datenschutz

Migros setzt ebenfalls auf Kameras und Sensoren zur Diebstahlprävention und Sicherheit. Andreas Bühler stellt klar, dass Migros in der Regel keine Identitäten kennt, aber bei Bedarf einen Personenbezug herstellen kann, etwa bei Diebstahl. Die Datenschutzerklärung erklärt, wie KI eingesetzt wird, wobei Chancen und Risiken abgewogen werden.

Liechtenstein bleibt gelassen

In Liechtenstein sind bisher keine KI-Kameras gemeldet, erklärt Marie-Louise Gächter von der Datenschutzstelle. Sie hebt hervor, dass Kameras keine Profile erstellen dürfen, es sei denn, strenge Bedingungen laut DSGVO sind erfüllt. Wichtig ist, dass nur notwendige Aufnahmen gemacht werden, ohne Personen zu identifizieren.

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