On Point mit Tradition und Beständigkeit
„Beständigkeit und Tradition bedeuten für mich, dass man das, was die vorhergehenden Generationen aufgebaut haben, erhält, weiterführt und weiterentwickelt, aber man nicht von heute auf morgen alles verändert, sondern langsam und beständig Veränderungen vornimmt. […] Es ist alles auf Langfristigkeit ausgelegt.“ So das Statement von Stephan Ritter zum Thema Unternehmenskultur bei Ritter Weinen. Sicherheit und langjährige Beziehungen mit Winzern und Kunden sind dabei ein wichtiger Aspekt, der auch dem Geschäft selbst zugutekommt.
Von Tennisprofi zu Weinliebhaber
Ein Blick zurück zeigt, dass Ritter nicht immer den Traum hatte, in das Familienunternehmen einzusteigen. Bis 17 wollte er Tennisprofi werden und auch danach zog es ihn zunächst in eine andere Richtung. Erst mit 20 Jahren wuchs sein Interesse am Wein und der Idee, in die Weinhandlung einzusteigen.
Jubiläumsfeier mit Extra-Weindegustation
Zum 125-jährigen Jubiläum von Ritter Weinen gibt es natürlich besondere Events. Von Familienfeiern über Einladungen für die Gastronomie bis hin zu einer speziellen Weindegustation für die Öffentlichkeit ist alles dabei. Besonderes Highlight: Statt der üblichen 70 bis 80 Weine gibt es dieses Mal 125 verschiedene Weine zu probieren.
Von Weinkeller zu Weinbar
Die „Wy-Bar“ ist der neueste Zweig der Ritter Weine und entstand aus einem ehemaligen Weinkeller des Unternehmens. Stephan Ritter sieht die Weinbar nicht nur als zusätzlichen Geschäftszweig, sondern auch als gute Werbung für Ritter Weine. Mit 25 Weinen im Offenausschank und mehr als 2500 verschiedenen Weinen auf der Weinkarte bietet die „Wy-Bar“ einiges für Weinliebhaber.
Veränderungen und Herausforderungen in der Weinbranche
Seit Ritter 2012 die Geschäftsführung übernahm, hat sich einiges geändert. Während früher der Großteil des Umsatzes mit der Gastronomie gemacht wurde, hat sich das Verhältnis mittlerweile umgekehrt. Eine weitere Herausforderung ist die zunehmende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Weinen, die nur in begrenzten Mengen verfügbar sind.
Vom Tennisprofi zum Trendforscher
Als Chef von Ritter Weinen sieht sich Stephan Ritter auch als Trendforscher. Immer auf der Suche nach neuen, erstklassigen Weinen, probiert er viel und ist stets offen für Neues. Sein persönlicher Geheimtipp: Cabernet Franc und Chenin Blanc sowie Sauvignon Blanc von der Loire.
Wein als Leidenschaft und Beruf
Für Ritter spielt Wein nicht nur im Geschäftsalltag eine wichtige Rolle, sondern auch privat. Trotz seiner hohen Affinität zum Wein hält er sich aber an eine 5:2-Regel: An fünf Tagen in der Woche trinkt er nichts.
Plan B: Tennisprofi
Wenn es nach seiner beruflichen Laufbahn geht, hatte Ritter immer nur einen Plan B: Tennisprofi. Für seine Kinder hingegen ist er offen: Wenn sie das Metier nicht interessiert, ist das vollkommen in Ordnung. Denn wie er selbst sagt: „Man kann einen Beruf nur ausüben, wenn man ihn gerne macht, sonst macht man ihn nicht gut und richtig.“
