Chillig und mit voller Power rockt Kaiser das Game in Frankreich

2 Min Read

Matthias Kaiser ist ready und am Start für den nächsten Lauf der European Le Mans Series (ELMS) in Le Castellet, Frankreich. Nach einem starken zweiten Platz beim Auftakt in Barcelona, will er am Sonntag beim Vier-Stunden-Rennen auf der F1-Strecke Circuit Paul Ricard wieder vorne mitmischen. „Man fühlt sich schon gut, wenn man weiss, dass das Auto schnell ist und man vorne mitfahren kann“, sagt der Liechtensteiner.

Das Team Algarve Pro Racing, in dem Kaiser mit seinen Kollegen Olli Caldwell und Alexander Lynn fährt, hat nach dem erfolgreichen Auftakt hohe Ziele. Die Jungs schauen auch auf die Konkurrenten, um möglichst viele Punkte zu sammeln. „Wir werden kein Risiko eingehen und bei der Strategie sicher spielen“, so der 33-Jährige.

Überholen in Le Castellet leichter als in Barcelona

Die F1-Strecke in Le Castellet hat eine lange Gerade, wo man über 300 km/h erreichen kann und Streckenabschnitte mit Schikanen und langsamen Kurven. „Das Auto braucht einerseits Topspeed und andererseits eine gute aerodynamische Balance“, erklärt Kaiser. In Barcelona war die Boxenstrategie noch entscheidend, in Le Castellet gibt es aber bessere Überholmöglichkeiten. „Hier ist es etwas weniger wichtig, weil man besser überholen kann“, resümiert Kaiser.

Zwei Autos am Start – ein Vorteil für Kaiser und sein Team

Ein Plus für Kaiser und sein Team ist, dass Algarve Pro Racing mit einem zweiten Auto startet. Das gibt ihnen mehr Daten und Infos für die Rennstrategie. „Gerade wenn sich die Bedingungen ändern, kann man sich mit dem Fahrer im anderen Auto, der gleichzeitig auf der Strecke war, vergleichen“, sagt Kaiser. Er hofft, dadurch wieder im Spitzenfeld zu landen. Mit seinem Selbstvertrauen scheint es jedenfalls zu klappen.

Leave a comment