Chill, das Prozess-Game wird schneller und kostet weniger Cash

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**Justiz auf dem Prüfstand**

Die Top-Courts in Liechtenstein – yeah, das sind der Oberste Gerichtshof, der Verwaltungsgerichtshof und der Staatsgerichtshof – sind voll mit Richtern on the side. Das bedeutet, dass sie neben ihrem Job als Richter auch noch andere Sachen machen, wie zum Beispiel Prof oder Anwalt sein. ABER: Da könnte es Probleme geben, weil sie vielleicht ihre eigenen Ideen durchsetzen wollen, die sie als Anwalt hatten. Sagt auch der Bericht zur Justizreform. Wegen dieser Sache hat die Greco-Gruppe vom Europarat Liechtenstein schon kritisiert.

**Neue Ära für die Justiz**

Die Idee ist, dass die Richter in Zukunft hauptberuflich im Amt sein sollen – und weniger Leute nebenbei. Die Regierung will das jetzt auch machen. Es gibt noch andere Gründe, warum das Justizsystem reformiert werden soll. Es gibt nämlich nicht genug Leute, die den Job machen wollen, und bald gehen einige in Rente. Und im internationalen Vergleich sind die Gerichte in Liechtenstein nicht so professionell, findet die Regierung.

**Zusammenschluss der Gerichte**

Die Regierung will drei Gerichte zu einem machen: das Obergericht, der Oberste Gerichtshof und der Verwaltungsgerichtshof. Sie alle sollen dann zum Obersten Gerichtshof gehören. Dort sollen dann acht Vollzeit-Richter sein. «Durch diese Verkürzung senken wir auch die Dauer und die Kosten von Verfahren», sagte Regierungsrätin Graziella Marok-Wachter.

**Professionalisierung des Staatsgerichtshofes**

Auch beim Staatsgerichtshof soll es Änderungen geben: Der Präsident oder die Präsidentin soll Vollzeit tätig sein und maximal zwölf Jahre im Amt bleiben. Die anderen Mitglieder bleiben nebenberuflich. Neue Richter sollen auch eine Probezeit von drei Jahren haben.

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