VU-Dramatik im Triesner Gemeinderat
In Triesen brodelt’s: Die VU-Gemeinderatsfraktion hat sich aus Frust über Vorsteherin Daniela Erne-Beck aufgelöst. Erne-Beck kontert die Vorwürfe in einem Brief an die Triesner: Sie wolle die Rechtsordnung wahren und keine Vetternwirtschaft. Die VU-Räte sollen „eigenmächtige und undurchdachte Anträge“ gestellt haben, um Eigeninteressen zu pushen. Erne-Beck bleibt standhaft und betont: „Für eine solche Gemeindepolitik bin ich nicht zu gewinnen.“
Kontroverse Personal- und Vergabepolitik
Die VU-Räte beschuldigen Erne-Beck, die Zusammenarbeit zu torpedieren und Fraktionssitzungen zu meiden, was zu einem „Kommunikations- und Informationsdefizit“ führe. Erne-Beck wehrt sich: Sie habe keinen Einfluss auf Personalentscheidungen, die nach Qualifikation und nicht nach „persönlichen Vorlieben“ getroffen würden. Die Fluktuationsrate sei mit 4,1 und 5,5 Prozent im Normalbereich.
Wirtschaftliche Vorwürfe und rechtliche Auseinandersetzungen
Erne-Beck nennt den Vorwurf, lokale Unternehmen bei Vergaben zu vernachlässigen, „haltlos“: 90 Prozent der Aufträge bleiben im Inland. Die VU wollte mit einem Antrag punkten, der jedoch rechtswidrig war und aufgehoben wurde. Der Streit eskaliert weiter; nächste Woche wird der Gemeinderat die Angelegenheit diskutieren. Unklar bleibt, wie die VU auf Erne-Becks Vorwürfe reagieren wird.
