Check das mal, da geht’s in Nendeln total ab mit dem jüngsten Gericht

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Schräges Meetup zwischen Kreuz und Brennofen

Die Location zwischen leuchtendem Cross, Töpferwerk und Öfen war echt weird. Aber hey, kein besserer Spot für ein genauso schräges Get-together, denn der Big Boss himself, Gott, lud seine Family ein – die ganze heavenly Squad – um über das Schicksal der Homies zu entscheiden. Gott hatte nämlich die Schnauze voll von deren abgefahrenen Aktionen.
Die Crowd konnte sich göttliche Vater-Sohn-Probleme, kleine Zickereien und miese Moves von biblischem Level reinziehen. In der eingeladenen Familienkonstellation entstand ein Clash, der zum Überlegen anregte und gleichzeitig die Lachmuskeln trainierte. Es war ein funny-kritischer Blick in das private Family-Leben der göttlichen Dreifaltigkeit und Satans, des verlorenen Sohnes.

Star-Besetzung rockt die Bühne

Die Show unter der Leitung von Georg Rootering und ARD-TV-Star Bernhard Bettermann profitierte von der krassen schauspielerischen Performance der Crew. Bettermann himself rockte in den Rollen des Gottes und seines eternal Rivals, Satan. An seiner Seite stand Tim Borys, der Jesus spielte. Local Hero Marco Schädler „schwebte“ als „Bärgerisch“ sprechender Holy Ghost über die Bühne und immer wieder ans Piano, um für den Soundtrack zu sorgen. Christa Pasch war als Muttergottes zu sehen.

Family-Drama eskaliert

Was chillig mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen begann, wurde schnell ein totaler Family-Fail, nachdem Gott dropped, dass er die Menschen endgültig canceln will. Er sei done und habe genug. Im Jüngsten Gericht soll es nun endlich zum finalen Showdown kommen.

Ausgangslage: nicht gerade optimal

Jesus, der ständig aus seinen Wunden blutet, zoffte sich von Anfang an mit dem Holy Ghost, der irgendwie immer leicht spaced out und confused wirkte. Der smarte Devil in seinem fancy Suit kam mit mega Verspätung per Heli und auf die Muttergottes wollte Gott eigentlich komplett verzichten. Keine gute Voraussetzung, um über das Schicksal der Menschheit zu entscheiden! Das hing schon am seidenen Faden, als die Muttergottes doch noch auf die Bühne kam und mit scharfer Zunge die Männerrunde aufmischte.

„Krach im Hause Gott“: tiefgründig und funny

Mit „Krach im Hause Gott“, geschrieben vom österreichischen Writer und Drehbuchautor Felix Mitterer, bescherte das Ensemble der Crowd einen deep und dennoch witzigen Abend. Dieses göttliche Spectacle bot eine unique Mischung aus Drama, Comedy und philosophischem Clash und einen intensiven Wechsel zwischen Fun und Seriousness. Die brillante schauspielerische Performance der Schauspieler brachte diese Nuancen perfekt rüber.

Gott ruft zur nächsten Sitzung

Am 19. Januar um 19 Uhr lässt Gott seine himmlische Crew noch einmal in der Keramikwerkstatt Schädler in Nendeln antanzen. Bis dahin bleibt die Menschheit erst einmal verschont. (khm)

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