Charlotte Lingg hat den Cut für den zweiten Run nicht gemacht

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Erinnert ihr euch noch an Charlotte Lingg, die Skifahrerin aus Lichtenstein, die bei ihrem letzten Weltcup-Rennen in Levi (Finnland) das erste Mal Punkte abgestaubt hat? Ja, sie hat’s geschafft, sich auf Platz 29 zu katapultieren. Da hat natürlich jeder gefragt, ob sie das nochmal toppen kann. Von den Europacuprennen kam sie dann zurück auf die große Bühne und musste zeigen, was sie drauf hat. Das Resultat? Eher mau. Platz 50 nach dem ersten Lauf – da war nichts mit Qualifikation. Besonders bitter: Sie lag 1,47 Sekunden hinter Elena Stoffel aus der Schweiz, die es gerade noch unter die Top 30 geschafft hat.

Suboptimale Bedingungen

Mit der Startnummer 68 von 71 und Bedingungen, die echt nicht on fleek waren (warme Temperaturen, weicher Schnee und Regen), war das Abendrennen ein echter Challenge. Lingg war die Langsamste, die es überhaupt ins Ziel geschafft hat. 21 Läuferinnen sind schon nach dem ersten Lauf rausgeflogen, was wohl an dem krassen Kurs lag.

Andere zeigen, wie’s geht

Aber hey, dass es auch anders geht, hat Clarisse Brèche aus Frankreich gezeigt. Trotz hoher Startnummer hat sie es in den zweiten Lauf geschafft (Platz 21). Und Jessica Hilzinger aus Schaan, die für Deutschland startet, hat es zum ersten Mal in dieser Saison ins Ziel geschafft. Mit Platz 33 war sie aber leider knapp an den Top 30 vorbei. Das Rennen hat Petra Vlhova aus der Slowakei gewonnen, gefolgt von Mikaela Shiffrin aus den USA und Katharina Truppe aus Österreich. Und die LSV-Athletin Lingg? Die hatte am Ende satte 5,27 Sekunden Rückstand auf die Führende Shiffrin.

Charlotte’s Fazit

Nach dem Rennen hat Charlotte Lingg selbst gesagt: «Die Piste war ziemlich schwierig. Ich bin aber auch nicht so gut gefahren, wie ich eigentlich könnte. Die Ski waren zu weit weg von meinem Körper und der Oberkörper hat sich gedreht, was kontraproduktiv ist». Mit ihrer Performance in Courchevel war sie also gar nicht happy. Deshalb lässt sie die Weltcup-Rennen nächste Woche in Lienz sausen und legt eine Wettkampfpause ein. Ihr Plan: Erstmal chillen, dann im nächsten Jahr wieder voll durchstarten. «Ich brauche jetzt Zeit fürs Training.» Obwohl sie die Weltcup-Termine in Übersee ausgelassen hat, hat sie bis jetzt alle Rennen in den technischen Disziplinen auf dem europäischen Kontinent mitgemacht.

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