Charlotte Lingg back im Game: Sie rockt wieder den Weltcup

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Checkt mal, wie fresh die Saison für Charlotte Lingg, die 24-jährige Walliserin, angefangen hat. Sie hat beim Weltcup-Slalom im finnischen Levi alle überrascht, indem sie mit der Startnummer 64 den 30. Rang im ersten Lauf gerockt hat. Trotz einer heftigen Verletzung ist sie im Ziel angekommen und hat dank dem Ausscheiden von Petra Vlhova sogar den 29. Rang erreicht – zwei Weltcuppunkte und ihre Karriere-Bestleistung. Während ihr zweiter Auftritt im Weltcup in Courchevel, Frankreich, nicht ganz so smooth war, ist sie heute Abend wieder am Start.

Ein eher chilliger Hang mit tricky Übergängen

Lingg und ihr Trainer Clemens Baumann sind schon seit Sonntagabend da. Nach ihrem letzten Gig im Europacup in Zell am See (wo sie den 13. Platz im Slalom erreichte) war Flachau der perfekte Spot. Was genau sie dort erwartet, weiß sie nicht wirklich, da sie auf diesem Hang bisher noch nie angetreten ist. „Es ist ziemlich flach mit ein paar kniffligen Übergängen. Da muss man aufpassen“, sagt Lingg, und Baumann ergänzt: „Flachau ist vom Gelände her easy. Die Übergänge sind auffällig. Man muss einfach voll reinhauen. Das kann Charlotte“.

Nach ihrem krassen Punktgewinn hat Lingg nicht ständig im Weltcup starten können, weil ihre Resultate im Dezember nicht so top waren. Baumann, der Cheftrainer der Damen vom LSV, bestätigt: „Im Sport hat man immer mal Ups and Downs. Charlotte war immer fit, aber wir haben beschlossen, uns mehr auf den Europacup zu konzentrieren und step by step zu arbeiten“. Der nächste Schritt könnte der Start in Flachau sein, aber Punkte zu holen wird wieder tough. Die zwei Weltcuppunkte von Levi haben immer noch keine Auswirkungen auf die Startliste. Lingg muss auch in Flachau eine Startnummer zwischen 50 und 60 nehmen. Auch Jessica Hilzinger aus Schaan, die für Deutschland startet, wird am Start sein.

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