Die Polit-Chillers von FBP, FL und VU hatten ’nen Plan, um die Bustarife in Liechtenstein auf ein Level zu bringen, Jahresabos günstiger zu machen und den Kids und Studenten gratis Fahrten zu gönnen. Aber die Regierung war nicht so amused und fand den Move nicht ganz korrekt. Sie meinten, dass die Änderung der Eignerstrategie von Liemobil nicht der richtige Weg ist und dass der Landtag dabei seine Skills überschätzt.
Debatte im Landtag: Who’s the Boss?
Als die Polit-Dudes im Landtag über den Vorstoß diskutierten, war klar: Die Debatte dreht sich darum, wer hier das Sagen hat. Die Politiker, die den Vorstoß gestartet haben, fanden die Antwort der Regierung nicht so fresh. Sie fragten sich, wenn der Landtag nicht Einfluss nehmen kann, wer dann? Die Abgeordneten Dagmar Bühler-Nigsch (VU) und Johannes Kaiser (FBP) waren auf der gleichen Welle. Kaiser meinte, dass Liemobil ein Staatsbetrieb ist und daher der Bevölkerung gehört. Deshalb sollte der Landtag auch ein Mitspracherecht haben.
Regierung vs. Landtag: Wer hat das Sagen?
Die Infrastrukturministerin Graziella Marok-Wachter hielt dagegen, dass die Preisgestaltung Sache von Liemobil ist, nicht vom Landtag oder der Regierung. Regierungschef Daniel Risch bat die Abgeordneten, den Antrag abzulehnen, weil sie sonst gegen das Gesetz verstoßen würden. Um den Einheitstarif einzuführen, müsste das „Gesetz über den Verkehrsbetrieb Liechtensteinmobil“ geändert werden. Trotz Grummeln haben die meisten Abgeordneten den Antrag letztlich abgelehnt.
Ein kleines Giveaway für die Kids und Lernenden
Auch wenn die Änderung der Eignerstrategie jetzt nicht klappt, gibt es für Schüler und Lernende doch noch einen kleinen Trost. Die Regierung und Liemobil wollen einen Plan für gratis Abos ausarbeiten. Die Fahrpreise könnten demnach sinken, aber die Infrastrukturministerin Graziella meint, dass günstigere Tarife nicht unbedingt zu mehr Busnutzern führen würden. Ihrer Meinung nach, ist es die Qualität, die zählt, nicht der Preis.
