No Limits Konzert auf Burg Gutenberg
Unter dem Motto „Wenn man sich keine Grenzen setzt, ist alles möglich“ rockten Goran Kovačević (Akkordeon), Peter Lenzin (Saxofon), Juan Carlos Diaz (Querflöte) und Raphael Brunner (Akkordeon) das Abschlusskonzert des Kultursommers auf Burg Gutenberg. Es gab Lieblingslieder, Genre-Fusionen und musikalische Weltreisen. Goran Kovačević betonte: „Wir haben aus dem Vollen geschöpft; eine grenzenlose Vielfalt.“
Musikalische Reise
Mit einem heiteren Frage-Antwort-Spiel der Instrumente startete der Abend. „Pola, Pola“ entführte sofort in fremde Welten. Raphael Brunners „Platano“ zeigte, wie eine Kochbanane inspirieren kann, mit sinnlichen Querflötenklängen, smoothen Saxofonsolos und ausgelassener Lebensfreude. Ein kolumbianischer Straßenmarkt diente als kreative Quelle, mit einem Tango, der Chaos und Grenzenlosigkeit widerspiegelte.
Heimatgefühle und mehr
Für Juan Carlos Diaz war die Inspiration durch Kolumbien tiefgreifend: „Ich stelle mir manchmal vor, mit Musik einen Lichtball zu bilden und ihn nach Kolumbien zu meiner Familie zu schicken.“ Seine Familie war anwesend und sichtlich gerührt. „Panorama“ zeigte seine Sehnsucht nach der Heimat.
Vielseitiges Repertoire
Der Abend bot auch „Cabaret“, „Strada del Sol“ und einen Jodler, der Jazzballaden mit Astor Piazzolla vereinte. Besonders eindrucksvoll: das Publikum wurde zu „Shhhh“-Lauten animiert, was eine atemberaubende Klangkulisse erzeugte. „Song of the Medina“ und individuelle Improvisationen als Zugabe rundeten das Konzert ab, das mit Standing Ovations gefeiert wurde.
