Büchel, Öhri, Hoop und Eberle stylen die Ahnengalerie durch

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(Bild: Vorsteher Christian Öhri und der Archivar Jürgen Schindler vor der im Jahr 2016 neu gestalteten «Ahnengalerie».)

Glow-up der Vorsteher-Galerie

Im Ruggeller Rathaus läuft ein dezentes Gallery-Upgrade. «Schau mal, mein Nagel hängt schon», scherzt Vorsteher Christian Öhri zur Halterung für sein zukünftiges Porträt. Bereits 2016 wurden alle Vorsteherbilder und Luftaufnahmen auf ein einheitliches Format und schlichte Eichenrahmen getrimmt. Archivar Jürgen Schindler erklärt: «Damals kam man zum Schluss, dass die aufgehängten Bilder ein einheitliches Erscheinungsbild haben sollten.» Und weiter: «Damit sicherten wir auch die Möglichkeit, die Rahmen gut nachproduzieren zu können.»

Oldschool Pics und Family-Archive

Weil alte Fotos oft Low-Res waren, wurden teils Familienfotos oder sogar Sterbebilder gescannt und gecroppt. «Früher hatte noch kaum jemand eine Kamera», so Schindler. Das früheste Porträt zeigt Rudolf Öhri (1876). Mehrere Vorsteher hatten mehrfach Amtszeiten, «Dies war, als es noch keine Parteien gab», erklärt Schindler. Longtime-Champs: Hugo Öhri (17 Jahre), Anton Hoop (16 Jahre), Andreas und Franz Josef Hoop (je 15 Jahre).

Vier Clans, ein Rathaus-Game

Über fast 150 Jahre dominierten vier Namen: Büchel, Öhri, Hoop, Eberle. «Es ist schon erstaunlich, dass alle Vorsteher fast 150 Jahre zurück nur vier verschiedene Namen hatten», sagt Christian Öhri. Anton Hoop war Initiant des 1994 eröffneten Rathauses. «In der Zeit von Anton Hoop gab es die meisten Veränderungen, was die Verwaltung angeht.» Mit einem taktischen Move setzte er den Namen «Rathaus» im Gemeinderat durch.

Local Legends und Schüler-Hype

Besonderen Fame haben Chrysostomus Büchel mit «strubbeligem Bart und Haar» und Tagebuch-Schreiber Andreas Eberle, dessen Rheinchronik von 1927 heute historische Source ist. «Wenn ich Gäste habe, bleiben alle vor dieser Wand hängen», freut sich Christian Öhri.

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