Blauzungenkrankheit breitet sich jetzt hier aus

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Bei Schafen beträgt die Sterblichkeitsrate 30 Prozent. Die Landwirte sind deshalb stark besorgt um ihre Tiere. (Bild: SALVATORE DI NOLFI)

China goes full ban mode

China zieht die Reißleine und blockiert den Import von Beef, Lamb und Goat Goods aus Liechtenstein wegen der Blauzungenkrankheit. Noch vor sechs Wochen war alles chill, aber jetzt sieht’s anders aus. Der Landestierarzt war erst optimistisch: „Aktuell scheint es, dass die Gnitzen-Mücke, welche die Krankheit überträgt, bei uns nicht häufig vorkommt.“ Aber spätestens 2025 könnte sich das ändern, wenn die Wetterbedingungen den Mücken zuspielen.

Virus-Alarm in Liechtenstein

Überraschung: Blauzungen-Virus schneller als erwartet in Liechtenstein. Vier Fälle sind bereits registriert. Amt für Lebensmittelsicherheit auf rotem Alarm, denn die Zahl könnte steigen. Obwohl für Menschen unbedenklich, sind Wiederkäuer in Gefahr. Symptome wie Fieber und Appetitlosigkeit sind nur der Anfang. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit betont: „Die Sterblichkeit kann sehr hoch sein. Bei Rindern verläuft die Krankheit oft milder.“

Impfstoff-Update

Vor sechs Wochen noch Fehlanzeige, jetzt aber gibt’s endlich Impfstoff-Action. Schweizer Bauern können ihre Tiere ab Januar 2025 impfen lassen. Die Mücken sind bei Kälte zwar inaktiv, aber geimpfte Tiere haben bessere Chancen. Das Ziel: Milderer Verlauf und weniger Sterbefälle.

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