BIP sagt, dass US-Zölle und Iran-Krieg richtig Stress für die Wirtschaft machen

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Top-Rating trotz Minus- Growth

Der IWF verteilt an Liechtenstein in Sachen Fiskalpolitik, Reserven und Stability basically Straight-A’s. Gleichzeitig könnte das Land laut Forecast als einziger Staat in Europa in eine Rezession sliden. Laut Andreas Brunhart hängt das IWF-Urteil aber «nicht nur von der kurzfristigen Entwicklung eines einzelnen Jahres ab, sondern vor allem von den strukturellen Faktoren einer Volkswirtschaft». Von 2015 bis 2024 lag das durchschnittliche reale BIP-Wachstum bei rund 2,5 Prozent.

Zölle, Crises und Data-Struggles

Die Weakness beim Wachstum wird vor allem mit US-Zöllen, globaler Unsicherheit, Handelsfragmentierung, Iran-Krieg sowie Energie- und Rohstoffabhängigkeit erklärt. Gleichzeitig gilt die Volkswirtschaft als «resilient» und erholt sich immer wieder. Langfristig «prognostiziert auch der IWF bei aller gebotenen Vorsicht wieder ein recht positives BIP-Wachstum Liechtensteins.» Prognosen bleiben jedoch shaky: «Prognosen sind aber naturgemäss nur so akkurat wie die Tiefe und Breite der zugrundeliegenden Daten.»

Stats-Upgrade incoming

Wegen langer Delays bei der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung pusht die Koordinationsgruppe Makroökonomische Statistiken schnellere und häufigere BIP-Zahlen sowie neue Methoden. Neben dem BIP werden Bruttonationaleinkommen, der Konjunkturindex Kon-Sens und ein Wachstumsmonitor genutzt, um auch Wohlfahrt, Zufriedenheit und Lebensqualität abzubilden.

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