Binance-Boss und Liechtenstein, was für ein Match!

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Yo, also es wird gerade echt wyld in der Welt der Cryptos. Die Kryptobörse Binance, die grösste weltweit, hat sich bei den Ami-Behörden schuldig bekannt. Warum? Sie haben gegen Geldwäschegesetze verstossen. Jetzt müssen sie eine Strafe von 4,3 Milliarden Dollar abdrücken. Die US-Finanzministerin Janet Yellen meinte dazu, das sei die «grösste Vollstreckungsaktion in der Geschich­te des Finanzministeriums». Binance wird derbe vorgeworfen, dass sie «illegalen Akteuren» eine Plattform gegeben haben, um ihre Geschäfte über Kryptowährungen zu machen. Laut Yellen hat die Börse damit von «sexuellem Kindesmissbrauch über illegale Drogen bis hin zu Terrorismus» unterstützt. Das ist cringe!

Big Boss muss weg

Changpeng Zhao, der Chef und Gründer von Binance, muss auch seinen Platz räumen. Der Typ, der als «Shooting Star» in der Kryptoszene gefeiert wurde, hat zugegeben, gegen Geldwäsche-Regelungen verstossen zu haben. Ihm flattern nun 50 Millionen Dollar Strafe um die Ohren.

Verbindung zu Liechtenstein

Uns in Liechtenstein ist der Binance-Gründer kein stranger. Zhao wollte eigentlich Teil der ersten Krypto-Börse des Fürstentums werden. Aber die Pläne sind schnell gescheitert.

Goldgräberstimmung in Liechtenstein

Als Liechtenstein 2018 sein Blockchain-Gesetz ankündigte, da war die Goldgräberstimmung echt real. Alle wollten mit Kryptos cash machen und so sind Unternehmer aus der ganzen Welt nach Vaduz gekommen – auch Changpeng Zhao. Zusammen mit seinem Kollegen, dem deutschen Unternehmer Monty Metzger, hat der Binance-Gründer Pläne für eine regulierte Kryptobörse vorgestellt. Sie haben das Unternehmen «Binance LCX AG» gegründet. Aber schon ein Jahr später war das gemeinsame Projekt Ende 2019 am Ende. Keiner von beiden wollte zu den Gründen was sagen.

Nach dem Aus

Metzger ist der Krypto-Szene in Liechtenstein treu geblieben: Er hat die LCX AG gegründet, die seit Ende 2020 als Krypto-Börse im Land registriert ist. Zhaos Name kam dann mit der Union Bank ins Spiel. Das Portal «Inside Paradeplatz» hat 2020 berichtet, dass die Bank Binance-Chef als Grossaktionär haben wollte. Aber die Finanzmarktaufsicht hat das abgelehnt. Binance hat dem Portal «Coindesk» gegenüber allerdings dementiert, dass sie bei der Bank in Liechtenstein einsteigen wollten.

Ende der Union Bank

Als die Gerüchte über Zhaos Beteiligung öffentlich wurden, war das Schicksal der Union Bank eh schon besiegelt: Die Aktionäre haben die freiwillige Liquidation der Bank beschlossen.

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