Tour-Vibes Down Under
Die Big Band Liechtenstein hat ihre zweiwöchige Australientour mit Jazz-Ikone James Morrison gefinished – Stops unter anderem in Sydney, Adelaide, Perth, Brisbane. In Brisbane gab’s zuerst einen Workshop an der Cleveland District State High School. Armin Hoop zeigte sich beeindruckt, «mit wie viel Enthusiasmus dort musiziert wird».
Big Stages und Full House
Abends dann QPAC Concert Hall, rund 2000 Leute, für Hoop «ein echtes Wow-Erlebnis!». Danach Roadtrip-Style per Tourbus nach Byron Bay und Port Macquarie – Driver: James Morrison persönlich. Das Finale im restlos ausverkauften Avoca Beach Theatre, dort wo die Tour zwei Wochen zuvor gestartet war.
Soundtrack der Tour
«Die Tour war ein echter Erfolg. Das haben wir in erster Linie James Morrison und seinem absoluten Gespür zu verdanken, das Publikum zu begeistern», sagt Hoop. Auf dem Programm: rare europäische Big-Band-Literatur, Arrangements von Peter Herbolzheimer, Matúš Jakabčic, mehrere Charts von Morrison und eines von Sohn William. Drei Stücke landeten erst während des Flugs per Mail.
Team-Spirit und Running Gag
Trotz «lange Strecken, wenig Schlaf, gestrichene Flüge» blieb der Groove stabil: «Die grösste Erkenntnis war wohl, dass wir auch nach lediglich drei Stunden Schlaf fähig sind, einen Auftritt auf den Punkt zu bringen.» Konflikte: null. «Im Gegenteil. Trotz Müdigkeit, Hektik und gestrichenen Flügen haben wir nie den Humor verloren.»
Highlight-Dauerfeuer
Für Hoop war «die ganze Tour […] ein einziges Highlight». Besonders im Fokus: Sydney State Theatre und QPAC. James Morrison wird von Hoop als «Phänomen» beschrieben, on stage wie off stage: Anekdoten im Tourbus, tiefgründige Talks – deshalb der Crew-Name «Radio Morrison». Er parkte Trucks, lud den Anhänger, fuhr die Band sogar mit seinem Boot zum Abschluss-Barbecue.
Aftermath und Future Plans
Hoop: «Wir werden wahrscheinlich noch etwas Zeit brauchen, bis wir richtig realisieren und verarbeiten können, was alles passiert ist.» Auf die Frage nach einer Wiederholung: «Ja, sofort!» Gleichzeitig verweist er auf den «enormen» Orga-Aufwand von Präsident Jürgen Kranz und Managerin Karin Pichler und die grosse Dankbarkeit für diese Experience. Einige Mitglieder verlängerten den Stay, um Australien abseits von Airports, Hotels und Bühnen zu erkunden.
