Hier’s der Kicker: Der Dude, der Bier erfunden hat, ist ein unbekannter Held. Sumerer, Babylonier und alte Ägypter waren schon dabei, Bier zu brauen. Die Legende erzählt, dass ein sumerischer Bäcker um 4000 v. Chr. seinen Teig zu lange in der Sonne chillen ließ und damit der Vorläufer unseres heutigen Bieres entstand. Nicht verdorben und sicherer als verkeimtes Wasser, das war das OG flüssige Brot.
Au Naturale und alkoholfrei ist der Shit
Es ist wie bei Brot, Bier hat seinen Nährwert. Besonders unfiltriertes, alkoholfreies Bier kann eine gesunde Choice sein. Mit über 35 gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, von Vitaminen bis Polyphenolen, ist es echt dope. Hopfen, der auch für medizinische Zwecke genutzt wird, hat ein spezielles Polyphenol. Aber der Alkoholgehalt in Bier sorgt auch für eine hohe Kalorienzahl. Alkoholfreies Bier hat nur halb so viele Kalorien wie ein Lagerbier, während ein Bockbier fast doppelt so viele liefert.
Weniger ist mehr, Dude
Der Alkohol im Bier ist das Ungesündeste. Aber wie ein bekanntes Sprichwort sagt, macht die Dosis das Gift. Die EKAL empfiehlt, dass gesunde erwachsene Männer nicht mehr als zwei Stangen Bier pro Tag trinken sollten, bei Frauen sogar nur eine.
Durstlöscher oder Durstverursacher?
Bier kann Durstgefühl fördern, weil Alkohol entwässert. Ein Hormon im Körper regt das Durstzentrum im Gehirn nach Alkoholgenuss an. Aber der Konsum des gefeierten „Reparaturbieres“ ist keine gute Idee, es hilft nur kurzfristig. Eine bessere Strategie ist weniger Bier und zu jeder Stange ein Glas Wasser zu trinken.
Keine Panik wegen Bier auf Wein
Es gibt einen Mythos, „Bier auf Wein, das lass sein; Wein auf Bier, das rat‘ ich dir“. Ein Doc hat das gecheckt und herausgefunden, dass es keinen Unterschied macht, in welcher Reihenfolge getrunken wird. Der Ursprung dieses Sprichwortes liegt eher in der Geschichte: Wein war für das einfache Volk zu teuer, daher wäre es quasi ein sozialer Abstieg gewesen, Bier nach Wein zu trinken.
