Projekt-Redimensionierung und Architekten-Drama
Das Landesspital in Vaduz steht vor einer spannenden Herausforderung: Aufgrund hoher Mehrkosten musste das Neubauprojekt kräftig abgespeckt werden. Nachdem das Volk im Juni 2024 einen Nachtragskredit abgesegnet hatte, schmissen die ursprünglichen Architekten hin, da das Projekt nicht mehr ihrer Vision entsprach. Die Suche nach neuen Architekten wurde gestartet.
Beschwerde-Chaos im Architekten-Wettbewerb
Ein Architekturbüro, das beim neuen Auswahlprozess leer ausging, legte nun Beschwerde ein, wie das Spital am Freitag mitteilte. Die Beschwerdekommission für Verwaltungsangelegenheiten (VBK) muss nun ran. Die Dauer des Verfahrens ist ungewiss, doch bisher bleibt der Zeitplan unberührt, so das Spitalteam.
Plan B und die Ungewissheit
Während die Vorbereitungen für den Rückbau und die Umweltmaßnahmen weiterlaufen, hält sich der Steuerungsausschuss mit Infos bedeckt. Über mögliche Verzögerungen oder Konsequenzen soll vorausschauend geplant werden, um flexibel zu bleiben. Sollte die Beschwerde Erfolg haben, könnten Szenarien von Verzögerungen bis hin zur Wiederholung der Ausschreibung auf den Tisch kommen. Die Eröffnung des neuen Spitals ist jetzt für 2029 geplant, nachdem das ursprüngliche 2019 gestartete Projekt verzögert wurde.
