Bernhardt mit Rückenwind
Triesens Rufus Bernhardt liefert an der EM in Paris weiter Speed: Nach der schnellsten Morgenzeit über 50 Meter Rücken am Donnerstag schwamm der 21-Jährige die 100 Meter Rücken in 55,71 Sekunden. Das sind nur 21 Hundertstel über Landesrekord. Dank starkem Start und höherer Zugfrequenz bis zur Wende verbesserte er sich von Meldeplatz 53 auf Rang 45.
«Besonders zufrieden bin ich damit, dass ich meine Bestzeiten in den Morgenstunden grundsätzlich bestätigen konnte. Das zeigt viel Potenzial für die Zukunft, sowohl für neue Bestzeiten als auch für mögliche Finalqualifikationen», sagte Bernhardt.
Der Jetlag von Florida nach Paris war dabei ein zusätzlicher Challenge-Mode. «Ich versuche, daraus zu lernen, um mich bei den nächsten Wettkämpfen noch besser vorbereiten zu können», erklärt der Triesner. «Es war eine sehr wertvolle Erfahrung für zukünftige Wettkämpfe auf internationaler Ebene. Ich bin stolz, hier Liechtenstein vertreten zu haben.»
Schweizer Duo im Time-Check
Roman Mityukov verpasste den Final als Zehnter um drei Zehntel, Flavio Bucca schwamm in 54,61 Sekunden persönliche Bestzeit und wurde 30.
