Amt für Umwelt: Fördergeld-Drama im Landwirtschafts-Game
Im Schweizer Politik-Game läuft’s beim Amt für Umwelt aktuell eher so buggy: Umweltministerin Sabine Monauni musste im Landtag zugeben, dass bei der Auszahlung von Fördergeldern „Fehler“ passiert sind. Thomas Rehak (DpL) war der Main-Player, der das Drama mit Druck auf die Agenda gepusht hat. Er flexte im Landtag: „Derzeit nicht funktionale Zustände“, „überforderte Mitarbeiter“, „fehlendes Personal“, „verspätete Abrechnungen“.
Software-Fails und Rückforderungen
Die Finanzkontrolle hat schon 2023 Unregelmässigkeiten gecheckt. Massive Softwareprobleme und Fehler bei den Auszahlungen führten dazu, dass Landwirte im Juni 2024 satte 430’000 Franken zurückzahlen mussten – „hauptsächlich wegen falscher Datenimporte“. Über 50% der Betriebe waren affected.
Ministerium mit Crisis-Mode
Monauni droppte, die Abteilung sei jetzt wieder full staffed, das Vier-Augen-Prinzip und eine IT-Taskforce seien am Start. Weekly Sprechstunden und Jour-fix mit der VBO sollen die Kommunikation fixen. Ziel: Bis September muss alles wieder smooth laufen.
Polit-Buddies fordern Action
Dagmar Bühler Nigsch (VU) und Rehak fordern echte Solutions. Die Bauern-Organisationen hatten schon im Mai 2025 von „schweren Versäumnissen“ gesprochen.
