Behoerden erkennen kuenftig Gerichtskosten gegenseitig an und vollstrecken sie

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(Bild: Höflichkeitsbesuch bei S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein auf Schloss Vaduz im Rahmen des Treffens der deutschsprachigen Justizministerinnen und Justizminister.)

Set-up und Line-up

Am 26./27. Oktober zog das deutschsprachige Justice-Cluster nach Vaduz: Stefanie Hubig (Deutschland), Anna Sporrer (Österreich), Elisabeth Margue (Luxemburg) und Bundesrat Beat Jans (Schweiz) trafen Gastgeber Emanuel Schädler. Fokus: aktuelle Justice-Trends und Challenges.

Demokratie-Check

Im Krisen-Stress-Test von Pandemie bis Geopolitik wurden Grundrechte als „unverzichtbares Fundament des Rechtsstaats“ gesetzt. Die Unabhängigkeit der Gerichte gilt als Key-Asset für Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und eine regelbasierte internationale Ordnung; Angriffe auf Justiz – national wie international – seien entschieden zu verurteilen.

AI im Verfahren

Künstliche Intelligenz im Courtroom: Effizienzgewinne yes, aber Ethics und Legal Compliance bleiben Front and Center.

Schutz und Awareness

Zur Bekämpfung geschlechterspezifischer Gewalt sollen rechtliche Schutzmechanismen gestärkt und gesellschaftliche Sensibilisierung gepusht werden.

Family Law Update

Angesichts vielfältiger Familienformen steht eine zeitgemässe Anpassung des Familienrechts auf der Roadmap – mit Fokus auf die rechtliche Anerkennung moderner Lebensrealitäten.

Bilateral Deal

Schädler und Jans signierten ein Update zum LI–CH-Abkommen: Gerichtsgebühren und -kosten werden künftig gegenseitig anerkannt und vollstreckt – ein operatives Win-win.

Royal Courtesy

Zum Wrap-up gab’s einen Höflichkeitsbesuch bei S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein auf Schloss Vaduz.

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