Baukrise setzt weiter zu
Die Schweizer Baubranche schwächelt: Im letzten Quartal 2024 gab’s nur 125 Baubewilligungen mit geplanten Kosten von 51,6 Millionen Franken. Das Amt für Statistik zeigt auf, dass das 40 Prozent weniger Projekte und 57 Prozent niedrigere Baukosten als im 3-Jahres-Durchschnitt sind.
Wohnbau-Downer
Im Wohnbereich wurden 103 Baubewilligungen erteilt, ganze 42 Prozent unter dem 3-Jahres-Durchschnitt. Davon waren 85 für Umbauten gedacht, deutlich weniger als die durchschnittlichen 156. Neubauten? Nur 18 bewilligt, statt der üblichen 22. Geplante Kosten: 40,6 Millionen Franken, 37 Prozent unter dem Durchschnitt.
Industrie und Infrastruktur im Sinkflug
In der Industrie und bei Dienstleistungen gab’s 11 Projekte, Infrastruktur nur 7. Beide Zahlen liegen unter dem Durchschnitt von 19 und 9. Geplante Kosten: 9,1 Millionen Franken in der Industrie, 1,3 Millionen in der Infrastruktur, 76 bzw. 92 Prozent unter dem Durchschnitt.
Landwirtschaft und Öffentliche Bautrends
Vier landwirtschaftliche Projekte wurden mit 0,6 Millionen Franken bewilligt. Für öffentliche Auftraggeber waren die geplanten Baukosten 2,2 Millionen, für private 49,5 Millionen Franken. Beides unter dem 3-Jahres-Durchschnitt von 13,2 und 106,6 Millionen.
