Fledermaus-Life im Gebäude
Fledermäuse chillen im Sommer gern in Gebäuden – von Dachstock bis Rollladenkasten. Aber genau hier lauern viele Gefahren, betont Fledermauspro Silvio Hoch. Perfekte Bauweise killt oft ihre Cribs, weil keine Spalten oder Dachstöcke mehr da sind. Öffnungen werden zugegrillt, was Fledermäusen das Leben schwer macht.
Sanierungs-Drama
Sanierungsarbeiten nerven die Fledermäuse hart. Laut Zürcher Stiftung für Fledermausschutz müssen sie oft ihre Cribs verlassen und lassen ihre Babies zurück – RIP Jungtiere. Silvio Hoch empfiehlt Winter-Sanierungen, wenn Fledermäuse woanders sind. Bei Sanierungen immer Fledermaus-Check einplanen – in Liechtenstein ist Hoch der Go-To-Guy.
Public Building Love
Öffentliche Gebäude werden mittlerweile fledermausfreundlich gebaut. Das hilft, den Quartier-Mangel zu mindern, so Hoch. Auch Nahrung ist wichtig: Liechtenstein punktet mit bunten Brachen und renaturierten Bächen, wo Fledermäuse easy Futter finden. Weniger Pestizideinsatz hilft ihnen auch auf die Sprünge.
Pestizid-Situation
In den 60s und 70s killten Pestizide viele Fledermaus-Kolonien. Auch Holzschutzmittel in Dachstöcken sind oft deadly. Aber Hoch sieht positive Entwicklungen: Mehr Regulationen und vorsichtiger Umgang mit Pestiziden haben die Situation verbessert. Ein Umdenken hat stattgefunden, bestätigt er.
