Bau-Invests krassen Peak erreicht, Leute!

2 Min Read

Unser krankes Baugame

Yo, peep this! Während die Baulandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz sich nicht gerade auf Cloud Nine befindet, killt das Liechtensteiner Amt für Statistik (AS) das Game mit absoluten Höchstwerten. Im dritten Quartal 2023 haben die geplanten Investitionen einen neuen Rekord von 215,7 Millionen Franken erreicht. Das ist der wyldste Betrag seit der Erfassung im Jahr 2015. Das Amt für Hochbau und Raumplanung hat auch eine überdurchschnittliche Anzahl an Baugenehmigungen erteilt – 258, um genau zu sein. Obwohl der bisherige Rekord von 338 Baugenehmigungen aus dem dritten Quartal des letzten Jahres nicht geknackt wurde, lagen die Projekte im Vergleich zu den letzten drei Jahren um krass 29 Prozent höher. Die geplanten Baukosten waren um 67 Prozent über dem Durchschnitt der Vergleichsperiode, so das AS.

Woanders ist’s nicht so fly

Die Baubranche jenseits der Liechtensteiner Grenzen kann nur von solchen Zahlen träumen. Nur schon der Blick über den Rhein zeigt, dass die Neubautätigkeit in der Schweiz weiter sinkt. „Im dritten Quartal 2023 sind landesweit Baugesuche für nur noch etwa 9000 Wohneinheiten eingereicht worden“, sagt UBS-Immobilienexperte Claudio Saputelli. Die Bautätigkeit ist historisch gesehen auf einem ziemlich cringen Level.

Highscore in Lichtenstein

In Liechtenstein hingegen zeigt der Trend nach oben. Die Monate Juni, Juli und September waren kein One-Hit-Wonder. Es war das dritte Quartal in Folge mit „sehr hohen Investitionsabsichten“, so das AS. Die hohen geplanten Baukosten im Industrie- und Dienstleistungssektor sowie im Wohnungsbau sind der Grund dafür. In diesen Bereichen waren die geplanten Baukosten fast das Doppelte des Durchschnitts der letzten drei Jahre.

Wohnungsbau killt’s

Die konkreten Zahlen? Im dritten Quartal gab es Baugenehmigungen für 102 neue Wohnungen. Der Löwenanteil im Wohnbereich fiel jedoch auf Veränderungsbauprojekte (184 Genehmigungen). Unterm Strich beliefen sich die geplanten Baukosten für den Wohnungsbau auf 115,8 Millionen Franken. Das ist ein Plus von 78 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode.

Leave a comment