Gemeinde Balzers auf Sparkurs
Die Gemeinde Balzers hat in ihrer neuesten Stellungnahme zur Regierung klargemacht: Mitmachen ja, zahlen nein. Die Mehrkosten für eine neue Leitungsführung sollen nicht von der Gemeinde getragen werden. „Eine Mitfinanzierung der Mehrkosten, die durch eine neue Leitungsführung entstehen, sieht der Gemeinderat Balzers nicht als Aufgabe der Gemeinde Balzers und lehnt jegliche Kostenbeteiligung im Zusammenhang mit der Höchstspannungsleitung ab“, heißt es in der Stellungnahme. Die Energieversorgung sei schließlich für ganz Liechtenstein wichtig.
Grundstücksbesitzer zeigen Widerstand
Beim Thema Durchleitungsrechte gibt’s auch Stress: Rund 30 Prozent der Eigentümer wollen ihre Grundstücke nicht hergeben. Die Gemeinde wäre bereit zu Grundstückstausch, aber das übersteigt ihre Mittel. Trotzdem zeigt sich Balzers offen für Zusammenarbeit.
Druck auf den Landtag
Balzers drängt auf eine Entscheidung vom Landtag bis Dezember 2024. Die „Variante M optimiert“ bleibt ihr Favorit, aber es gibt auch Gegenwind aus der Schweiz. Der Landtag muss jetzt ran, denn das Enteignungsverfahren hängt davon ab. Ohne Balzers‘ finanzielle Unterstützung wird’s knifflig, aber der Druck auf eine Lösung wächst, auch wegen der Verhandlungen mit der Schweiz.
