Bäckereien joinen die Preisschlacht nicht

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(Bild: Mit regional produzierten Produkten wollen sich die Liechtensteiner Bäckereien von den Discountern mit ihren Billigpreisen abheben.)

Brot-Battle in der Schweiz

Aldi senkt das halbe Kilo Brot auf 99 Rp.; Coop und Migros matchen mit 1 Fr. Die Preisschlacht triggert Kritik der Bäckerei-Verbände. Silvan Hotz nennt es ein Lockvogel-Setup: «Mit dem ‹Pfünderli› für einen Stutz bringen sie Kunden in den Laden und sie gehen nie nur mit einem ‹Pfünderli› hinaus.»

Handwerk vs. Discount-Deal

Viele Bäckereien spielen das Dumping-Game nicht mit und warnen vor Side-Effects bis zum Bäckereiensterben, das seit Supermarkt- und Tankstellen-Brot ohnehin Thema ist. Richard Wanger setzt den Fokus auf Values: «Für uns und unsere Kundschaft ist Brot weit mehr als ein ‹Stutz›, es ist Genuss, Liebe, Kindheitserinnerungen und Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen.»

Quality over Price

Das Vaduzer «Balu» bleibt bei Premium-Vibes: Handwerk, regionale Zutaten, lange Teigruhe bis zu zwei Tagen; beliefert wird u. a. von der Bäckerei Merz in Chur, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. In der Einschätzung der Betreiber zählt Klasse vor Masse. Das Schlusswort: «Ein hochwertiges Grundnahrungsmittel, das von Menschenhand hergestellt wird, darf und soll etwas kosten.»

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