Bachmann sagt, jetzt muss man Entscheidungen klarmachen

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Radio-Geschäftsführerin Doris Quaderer und Verwaltungsratspräsident Jürg Bachmann im Gespräch mit dem «Vaterland». (Bild: Daniel Schwendener)

Radio L auf der Kippe?

Die Diskussion um die Zukunft von Radio L in der Schweiz erreicht einen neuen Höhepunkt. Medienministerin Sabine Monauni fordert von den Parteien, bis Montag eine klare Position zur Verschiebung der Aufhebung des Rundfunkgesetzes um ein Jahr zu beziehen. Der Hintergrund: Ein Volksentscheid von 2024 sieht vor, dass Radio L bis Ende 2025 privatisiert wird. Doch die Privatisierung ist laut Monauni in dieser Zeit nicht machbar. Radio L droht die Schließung.

Verwaltungsrat in der Zwickmühle

Jürg Bachmann, Verwaltungsratspräsident von Radio L, erklärt, dass eine Liquidation spätestens im April beginnen muss, um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen. Doris Quaderer, Geschäftsführerin von Radio L, betont, dass die Schließung nicht das Ziel sei. Die Politik müsse nun entscheiden, ob Radio L privatisiert oder abgewickelt wird.

Investoren gesucht

Quaderer bestätigt Interesse von privaten Investoren, die jedoch klare rechtliche Rahmenbedingungen benötigen. Bachmann schlägt eine Konzession nach Schweizer Modell vor, die jedoch noch nicht umsetzbar ist. Beide fordern eine Absicherung für den Fall der Liquidation.

Ausblick ungewiss

Die Mitarbeiter von Radio L sind verunsichert, die Stimmung ist angespannt. Am Montag müssen die Parteien eine Entscheidung treffen. Bachmann und Quaderer erwarten Klarheit, um entweder die Liquidation rechtssicher durchzuführen oder die Privatisierung anzugehen.

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