Aus ’nem Testlauf wurde voll der Crush

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Girls slay the Pitch

Yo, Fussball ist kein reiner Männersport mehr, Girls in Liechtenstein slayen den Ball krass. Naomi Kindle, die 22-jährige Stürmerin aus Triesen, ist ein wyldes Beispiel dafür. Durch ihre Familie, die total Fußball-verrückt ist, chillte sie oft auf Fussballplätzen und hat schon früh eine fette Connection zum Sport aufgebaut. Naomi erzählt: «Ich war immer wieder als Zuschauerin auf Fussballplätzen. Eines Tages meldete mich meine Cousine zu einem Schnuppertraining beim Fussball an.» Seitdem hat sie ’ne Menge erlebt, sich ’ne Girlgang fürs Leben aufgebaut und mit ihrem Team Höhen und Tiefen erlebt. Genau das ist auch der Grund, warum sie immer noch für die erste Mannschaft der Triesner Frauen am Start ist.

Growing Girl Power

Immer mehr Clubs starten Frauenteams und geben jungen Chicks die Chance, ihrer Passion zu folgen. Kindle steht total auf die Entwicklung des Frauenfussballs in Liechtenstein: «Die Teilnahme am Frauenfussball hat in den letzten Jahren stark zugenommen. In Liechtenstein gibt es ein grosses Feld an Möglichkeiten für junge Mädchen und Jugendliche, um Fussball spielen zu können.» Sie spricht auch von Probetrainings und den jährlich stattfindenden «Mädchen am Ball» Fussballcamps.

Faithful to the Game

Ein cringe Punkt in Kindles Karriere ist ihre langjährige Zugehörigkeit zum FC Triesen. Seit 2014 kickt sie für ihren Verein. Als gebürtige Triesnerin fühlt sie sich dabei total gut: «Es bereitet mir viel Freude und macht mich stolz, schon so lange Teil dieser grossen Familie sein zu dürfen.» Obwohl sie wegen ihres Talents Angebote für einen Wechsel bekommen hat, ist sie dem FC Triesen treu geblieben. «Ich habe in meiner Realschulzeit Angebote erhalten, welchen ich auch nachgehen wollte», aber ihre Eltern waren der Meinung, dass sie sich lieber auf ihren Schulabschluss konzentrieren solle. «Ich respektierte ihre Meinung und konnte immer gut damit leben», sagt Kindle.

Choosing Personal Goals over National Team

Obwohl Kindle in der U16 als auch der U19 für Liechtenstein gespielt hat, entschied sie sich gegen einen Platz in der Nationalmannschaft. «Es war eine persönliche Entscheidung. Auch wenn Fussball nur ein Hobby ist, nimmt es dennoch enorm viel Zeit in Anspruch.» Sie war einfach nicht dazu bereit, noch mehr Freizeit aufzugeben oder sogar Ferientage für Fussballspiele zu opfern.

Role Model without a Specific Goal

«Für mich passt es so, wie es momentan ist», sagt Kindle. Ein konkretes sportliches Ziel hat die 22-Jährige momentan nicht. «Ich möchte weiterhin einfach Spass am Fussball haben und ein Vorbild für unseren Nachwuchs im Frauenfussball sein.» Aber auch ohne für die Nationalmannschaft zu spielen, konnte Kindle schon viele Mädchen für den Fussball in Liechtenstein begeistern.

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