Hintergrund
Aurelia Frick, einst Shootingstar der liechtensteinischen Politik (FBP), verlor 2019 nach einem Misstrauensvotum im Landtag ihr Amt und zog sich zurück. Erstes Deep-Dive-Interview über die Krisenjahre: „Viele wären daran zerbrochen – ich nicht!“
Rechtliche Lage
Gerichte: Ein Fall endete mit Freispruch, der andere verjährte. Ihr Klartext: „Ich bin freigesprochen worden, Punkt. Es gibt nur einen Freispruch oder keinen, aber nichts dazwischen. Eine Frau kann auch nur entweder schwanger sein oder eben nicht.“
Politik und Lessons
Selbstkritik: früheren Dialog mit der Partei versäumt, Tempo des Apparats unterschätzt; vermisst kultivierte Auseinandersetzung. Gender-Angle: „Das alles hätte nie stattgefunden, wenn ich Aurelio Frick heissen würde.“ Fokus auf faire Debatten, kein Opfer-Narrativ.
Privat und Finanzen
Coping via Nature-Walks: „Lucy wurde zu meinem Hauspsychiater.“ Rechtskosten: „Fünf Nullen hintendran.“ Kinder sahen Schlagzeilen „5 Jahre Gefängnis“ im Ortsbus; schulisches Umfeld blieb supportive.
Outlook
Keine Kandidatur in Sicht; Kanzlei, internationale Beratung und Gremien in Digitalisierung, Bildung, Nachhaltigkeit. Leitmotiv: „Ich bin und bleibe ein politischer Mensch, ich kann mich nicht einfach aus der Verantwortung nehmen für unsere Gesellschaft, für unsere Welt.“
