Auch in Liechtenstein sind Datenklau-Opfer am Start

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Die Schweizer Firma Datasport, die oft bei Sport-Events in Liechtenstein für die Zeitmessung zuständig ist, hat einen fiesen Hack erlebt. Es wurden Daten von Sportlerinnen und Sportlern geklaut – und diese sind jetzt auf dem Online-Markt zu finden.


Bei was für Sport-Events war die Firma denn am Start?

Der LGT Alpin Marathon und der Städtlelauf sind nur ein paar Beispiele, wo Datasport in Liechtenstein aktiv war. Die Daten der Sportler, die bei diesen Events teilgenommen haben, wurden geklaut. Die Firma hat ihre Kunden schon upgedatet. Der Hack ging am 22. Januar ab, als Daten während eines Backups in ein anderes Rechenzentrum verschoben wurden. Die IT-Crew hat den Zugriff schnell gecheckt und konnte ihn in wenigen Minuten stoppen. Aber trotzdem haben die Hacker es geschafft, an die Daten von etwa einer Million meist Hobby-Sportler, vor allem aus der Schweiz und Liechtenstein, zu kommen.


Und was genau haben die Hacker jetzt?

Die Hacker haben jetzt Zugriff auf Daten wie Vor- und Nachname, Geschlecht, Geburtsdatum, Nationalität und Sprache, Postleitzahl, Adresse, Telefonnummer und E-Mailadresse. Also, Datasport und die Sportler haben noch Glück im Unglück gehabt, da diese Daten nicht so sicherheitsrelevant sind. Passwörter oder Zahlungsinformationen wie Kreditkartendaten wurden zum Beispiel nicht geklaut.


Und was sollen die Betroffenen jetzt machen?

Mit den geklauten Daten können die Hacker eigentlich nicht viel anfangen. Die Betroffenen müssen also nichts unternehmen. Aber es wird empfohlen, dass sie in der nächsten Zeit sehr aufmerksam sein sollen, bei Anrufen, E-Mails oder SMS. Die Hacker könnten versuchen, mit Phishing-Angriffen an weitere Daten zu kommen.


Wenn du Fragen hast oder verdächtige Aktivitäten bemerkst, kannst du Datasport unter der E-Mail-Adresse cyber@datasport.com kontaktieren.

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