Swiss Gamblers vs Liechtensteiner Casinos
Liechtensteins Casinos sind für Schweizer Zocker ein beliebter Hotspot. Fast zwei Drittel der Gäste kommen aus der Alpenrepublik und bringen ordentlich Cash mit. Doch die Party könnte bald vorbei sein, denn viele dieser Spieler sind in der Schweiz gesperrt und versuchen in Liechtenstein ihr Glück. Der ehemalige Ständeratspräsident Alex Kuprecht kritisierte letztes Jahr, dass Liechtenstein Sozialfälle in die Schweiz exportiere.
Ende des „Spieltourismus“
Jetzt haben Schweiz und Liechtenstein ein Abkommen für den Austausch von Sperrlisten unterzeichnet: Ab Anfang 2025 sind gesperrte Spieler in beiden Ländern außen vor. Liechtensteins Casinos könnten dadurch einen Besuchereinbruch erleben. Das hat auch finanzielle Folgen: Der Bruttospielertrag könnte um 30% sinken, und die Regierung rechnet mit einem jährlichen Rückgang der Einnahmen aus der Geldspielabgabe von 4,4%.
Schweiz feiert, Liechtenstein still
In der Schweiz sind die Leute happy über den Fortschritt: „Es ist ein Fortschritt für den Spielerschutz“, sagt Ständerat Benedikt Würth. In Liechtenstein war am Fenstertag niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Aber hey, don’t worry, das Casino Bregenz ist noch offen, denn mit Österreich gibt’s noch keinen Sperrlisten-Austausch.
