Archettis vielschichtige Welten wechseln von Sound zu Bild

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(Bild: Luigi Archetti schafft in «Connected Islands» ein unsichtbares Netz aus Verbindungen.)

Ausstellung

Kunstraum Engländerbau launchte mit Luigi Archettis «Connected Islands» ein Sound-Image-Mash-up: der Raum wird zum vibrierenden Geflecht aus Klängen, Bildern und Zeit. Die Vernissage fand gestern statt; das Setting lädt zum Staunen, Nachdenken und Verbinden ein.

Konzept und Zitate

Archetti skizziert das Why: «Ursprünglich wollte ich keinen englischen Titel wählen», «Aber ‹Verbundene Inseln› klingt schlicht nicht so spannend.» Ziel: «Ich wollte alles miteinander verbinden. Die Arbeiten sollen miteinander korrespondieren.» Näscher ergänzt: «Ihre Herkunft verweist eindeutig auf Musik, doch ihre Bedeutung ist neu». Zu «Töne D A»: «Mich haben die Seifen an Notenköpfe erinnert», daraus wurden die Töne D und A und das Wort «da». «Doch wenn man Seife benutzt, löst sie sich auf – und damit auch die Präsenz.»

Works und Setup

18 Works (1993–2024) pluggen obvious und subtile Musik-References: Flügeldeckel, Spielzeugpiano, Mikrofon, Fusspedal; «Hüllkurven»; die Serie «Partituren (Resonanzrauschen)»; vier Video-Installs; «Plattenspieler» mit Alufolie auf Drehteller. Setup airy, barrier-free; zusätzlich «Ein Sack voll Töne» mit Tonbändern sowie ein zweiter «Plattenspieler» mit Vinyl-LP, Acryl auf Holz und Taubenabwehrspikes.

Termine

Laufzeit bis 5. Oktober; weitere Infos: kunstraum.li.

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