Swiss Emergency Contest: Off-Grid Funk-Marathon
Rund acht Mitglieder des Amateurfunkvereins Liechtenstein sind heute von 9 bis 17 Uhr im Contest-Mode: Ziel sind möglichst viele Verbindungen in der Schweiz und nach Liechtenstein. Gleichzeitig läuft ein Notfunk-Stresstest, da der Betrieb stundenlang ohne öffentliche Stromversorgung erfolgt – real-life Bedingungen für schnelle Einsatzbereitschaft.
Backup-Role und Mission
Während Blaulichtorganisationen via Polycom abgesichert sind, kooperiert das Amt für Bevölkerung seit Jahren mit dem Verein, der als «Backup» fungiert. Notfunk übermittelt dringende Meldungen lokal und international – zugunsten der Bevölkerung und zur Unterstützung behördlicher Notorganisationen.
Setup, Callsigns und Gameplan
Dabei sind Präsident Alois Büchel (Rufzeichen HBØAB) und Mitglied Stefan Franz (HBØTR) plus rund sechs weitere. Station wird auf dem Peter-Kaiser-Platz aufgebaut, normalerweise im Landesführungsraum. Notstromaggregat, acht Stunden Betrieb, «Operateure» im Wechsel. Frequenzbänder sind vorgegeben. „Und dann funken wir im Minutentakt soviele Funkerkollegen wie möglich aus allen Kantonen der Schweiz an“, erklärt Alois Büchel. Rapport und vierstellige PLZ werden ausgetauscht. Sieger ist, wer die meisten Verbindungen erzielt; «Log-Programme» werten aus.
Hard Rules und Public Outreach
Vorgabe: komplett netzunabhängig – auch der PC. Betrieb nur aus einem Postleitzahl-Gebiet. Die USKA setzt auf Öffentlichkeitsarbeit, um die Relevanz der Kurzwellen-Technik zu zeigen.
