Aktivurlaub bei der Tour de Suisse

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(Bild: Michael Zanghellini)

Tour de Suisse: Vorbereitungen und Renninfos

Um 10.45 Uhr, zwei Stunden vor dem Start der ersten Etappe der Tour de Suisse, brieft Georges Lüchinger sein „Team Renninformation“. Patrik Schreiber aus Mauren fährt das mittlere Auto, seine Lieblingsposition. Er war selbst lizenzierter Rennfahrer und ist seit fünf Jahren dabei. Als OK-Chef der Lie-Games 2011 traf er Stefan Küng und bedauert: „Schade, dass er heute nicht wie erhofft als Leader in die erste Etappe gehen wird.“

Von Tiflis zur Tour

Patrik Schreiber kam durch ein Gespräch in Tiflis zu seinem Ferienjob. Die Söhne von Schreiber und Lüchinger spielten in der georgischen Hauptstadt, als ein Fahrer im Team ausfiel. Lüchinger meinte spontan, Schreiber solle einspringen. „Soll ich eine ganze Woche Ferien in die Tour de Suisse investieren?“, war Schreibers erste Reaktion. Doch er entschied sich dafür und beschreibt es als „eine Woche Aktivferien“.

Highlights und Favoriten

Für Schreiber waren die Etappe nach Malbun und das Einzelzeitfahren letzten Sonntag besondere Highlights. Die Tour sei auch eine Gelegenheit, die Regionen der Schweiz zu erkunden. Ein besonderes Erlebnis war eine Führung durch das Bundeshaus mit Nationalrat Rino Büchel. Schreiber freut sich besonders auf die vierte Etappe und sieht Mattias Skjelmose und Egan Bernal als Tour-Favoriten.

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