Aktionstage gegen Rassismus setzen auf Change im kleinen Alltag

1 Min Read
(Bild: Verschiedene Akteure halfen mit

Event-Basic-Facts

Im Vaduzer Jugendtreff Camäleon lief zum Internationalen Tag gegen Rassismus das Finale der Aktionstage «Alle anders – das sind wir». Am Start: Offene Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, aha und das Amt für Soziale Dienste. Mit Plakaten und Bannern an Schulen und Ämtern wurde das Thema im ganzen Land sichtbar gemacht. Rahel Schatzmann kündigte an, dass solche Aktionstage auch in Zukunft geplant sind.

Politics und Vision

Regierungsrat Emanuel Schädler connectete seine New-York-Experience mit dem Thema Migration: «New York hat eine Geschichte der Migration». Unterschiede sollen laut ihm nicht trennen, sondern ein «konstruktives Miteinander» pushen. Key-Message: «Zusammenarbeit im Kleinen führt zu Veränderungen im Grossen.» und «Wir kommen nur weiter, wenn wir zusammenarbeiten».

Youth-Talk und Real-Life-Stories

Der Film «RASSISMUSSNICHTSEIN» zeigte Erfahrungen Vorarlberger Jugendlicher. In der Podiumsdiskussion mit Gabriella Alvarez-Hummel, Priscila Leiva Lopez sowie den Gymnasiastinnen Venice Stocker und Elin Tribelhorn kam die Mikroebene wieder ins Game: «Man sollte sich selbst auf die Finger schauen».

Everyday-Struggle und Education

Sozialarbeiterin Priscila Leiva Lopez erklärte: «Das Thema wird leider nicht langweilig» und: «Manchmal sagen wir, es ist alles gut, doch es ist nicht alles gut.» Bildung gilt als Main-Tool für Change: «Wir müssen realistisch bleiben, aber trotzdem nicht von der Utopie abweichen».

Zum Originalartikel

Leave a comment